LINDOS - DIE GESCHICHTE IN KURZFASSUNG |
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Rhodos ist die größte der Dodekan-Inseln (die "Zwölfinseln" im Ägäischen Meer) und am weitesten vom griechischen Festland entfernt, nahe der türkischen Küste. Keine andere Insel hat eine längere Geschichte oder wurde mehr umkämpft als Rhodos. In der griechischen Mythologie hat der Sonnengott Helios Rhodos geehelicht. Ihre Enkelkinder hießen Camiros, Ialysos und Lindos, welche die Städte gründeten, die heute nach ihren Namen benannt sind. Rhodos, in der Mitte zwischen östlicher und westlicher Welt liegend, wurde seit Urzeiten heftig umkämpft. Die ersten Siedler kamen vom asiatischen Kontinent und Funde belegen Mycenaean-Ansiedlung 1400 Jahre vor Christus. Den ersten Siedlern folgten die Dorians aus dem Norden. Schon im Jahre 500 vor Christus hatte Rhodos eine erhebliche Macht, aber erst nach den entscheidenden Seekämpfen bei Salamis und Mykale und dem Rückzug der Perser wurde Rhodos Mitglied des Delian-Bundes und Teil Griechenlands. Ungefähr zu dieser Zeit, 408 vor Christus, wurde auch die Stadt Rhodos gegründet. Während der Regierung Alexander des Großen fiel Rhodos unter die Herrschaft von Mazedonien. Mit dem Fall und der Aufsplittung des mazedonischen Reiches konnte sich Rhodos nach einer langen Belagerung wieder freikämpfen und gewann seine Anstrengungen im Jahre 305 vor Christus. Die Legende besagt, daß die Überbleibsel der Waffeb und Maschinen, die während der Belagerung in Gebrauch waren, später dazu benutzt wurden, den "Koloß" von Rhodos zu erbauen. Die gigantische Statue, so sagt man, hat den Hafen bewacht und war eines der sieben Weltwunder. In den darauffolgenden 150 Jahren blühte die Insel auf, und es kam die Zeit, in der die Bewohner Ruf und Ansehen in der Navigation und Seefahrt etablierten. Lang nachdem die Römer das griechische Festland eroberten, fiel schließlich auch Rhodos im Jahre 70 nach Christus. Nach über 300 Jahren römischer Herrschaft wurde es Teil des byzantinischen Reiches. Türken, Perser und Sarakenen haben später um die Insel gekämpft, die sie alle wegen ihrer strategisch wichtigen Lage einnehmen wollten. Ihnen folgten die Venezianer und die Genovesen, bis diese von den Rittern von St. John verdrängt wurden, welcher die Stadt Rhodos verstärkte und unvergessbare Zeichen auf der Insel zurück ließ. Aber auch die Ritter von St. John wurden nach einer langen Belagerung in 1523 von den Ottomanen besiegt. Die Ottomanen beherrschten Rhodos für eine lange Zeit und erst im ersten Weltkrieg, 1912, eroberte Italien Rhodos. Rhodos war so unter italienischer Herrschaft bis Italien schließlich im zweiten Weltkrieg, 1943, kapitulierte und die Insel kurze Zeit in deutscher Herrschaft war. Nicht lang, denn dann übernahm Großbritanien die Insel für eine kurze Zeit. In 1948 wurden die Dodekan-Inseln Griechenland zugesprochen. |








